Sonntag, 17. Dezember 2017

Abends, wenn es dunkel wird in Husum (NF)

In Husum klappen sie die Randsteine früher hoch als bei uns hier im Frankfurter Raum. Für uns ist das aber nicht wichtig, wir gehen ja selten in die Stadt. So heimelig ist es dort, wenn es dunkel wird, besonders im Advent, wenn die Lichter überall blitzen, die Lebkuchen in den Auslagen liegen und das Karusell aufgebaut wird. Leider waren wir einen Tag zu früh weg, wir haben es nicht mehr fahren sehen.

 Husum hat sich verändert, seit wir vor vielen Jahren zuletzt dort waren. Es gibt Massen an Bekleidungsgeschäften, aber kein Kaufhaus, kein Porzellangeschäft. Wie überall, Porzellan nur noch über Bestellung oder als Massenware im Möbelladen. Und doch hat Husum noch etwas, was viele kleine Orte nicht mehr haben. Man fühlt sich so wohl dort. Viele Restaurants, mal gut, mal weniger. Die schöne alte Apotheke und ein alteingessenes Uhrengeschäft. Das wissen wir zu schätzen. Sie bauen ein Einkaufszentrum, dass 2019 fertig werden soll, man darf also gespannt sein. Hoffentlich nicht zu viele Ketten, wie überall.
 Ist das nicht herrlich? Ich stehe total auf diese Bauweise.

 Wie schön, ich hätte es gerne fahren sehen.
 Bis dorthin haben wir es nicht geschafft, die Zeit war zu kurz.
 Ein Blick durchs Fenster in die Apotheke


 Schön anzusehen sind die Auslagen, doch man fragt sich: Brauche ich das wirklich?
 Dieses Bild liebe ich. Egal zu welcher Jahreszeit, es ist für mich Urlaub, Husum, der Steg, auf dem man in die Stadt kommt. Dahinter liegt ein großer Parkplatz, man findet immer eine Lücke (gegen Bezahlung).


 Die Schiffsbilder stammen von Mr. W., er war ja auch mit!
Schade, dass so viele Geschäfte, die wir von früher kennen, schließen müssen. Daran sind wir natürlich alle selber schuld, weil wir online kaufen. Alles hat zwei Seiten im Leben. Alles.
Ich wünsche euch einen schönen dritten Advent!

Freitag, 15. Dezember 2017

Bargum? Nie gehört - ein Ort in Nordfriesland

 Grau war es - und kalt. Ein Tag im November, aber warum nicht? Ich hatte es mir gewünscht - ein paar Tage Nordluft schnuppern. An diesem Tag wehte - und nur in diesem Ort - ein eisiger Wind. Ich mußte die Mütze auspacken. Bargum ist ein kleiner Ort in Nordfriesland, ca. 600 Einwohner gibt es da. Und keine Kinder mehr - wie mir ein Herr erzählte, der uns über den Ort aufklärte und über andere Dinge auch, die mich nachdenklich stimmten. Landflucht nennt man das wohl.
 Wir erfuhren sehr viel über Reetdachhäuser, das interessierte mich sehr. Und Schweinderl gab es dort - genau wie bei uns, nur dass das unsrige rosa ist.
 Viele Städter haben hier ein Haus und einen Haussitter, sie sind nämlich wenig da. Auch das macht mich nachdenklich. Wie auf Sylt, der Insel meiner Kindheit.


 Ist das nicht der Inbegriff eines Urlaubes am Meer? Eine Wundervolle Gartentür.
 Friesenwälle werden von Fachleuten angelegt und sie sind teuer.
 In diesem Jahr wurden die Reetdächer von August bis November und sicher noch länger nicht mehr trocken. Das ist gefährlich fürs Reet.
 Das wäre ein Garten für mich. Da könnte ich ... ;)
 Es war so kalt, dass ich nicht mal auf den Kirchhof wollte.
Tja, und da sind wir auch schon wieder durch, den Kopf voller Informationen über Reet, Land und Leute. Schön wars, wir kommen wieder, wenn es warm ist.

Dienstag, 12. Dezember 2017

Jemand hat unseren Schnee gestohlen ...

 Am Wochenende hat es hier richtig geschneit, unser Besuch ist am Berg fast gescheitert am Sonntag! Den Katzen hat es sehr gut gefallen, durch den hohen Schnee zu stapfen. Mr. W. meinte: Fraser war auf dem Tisch und hat alles unordentlich gemacht! *kicher* Es hat ja wieder draufgeschneit. Übrigens, Anne Majorahn, kennst du die Sterne noch?
 Draußen war es wunderschön, die Sonne schien und doch mußten wir mehrfach Salz streuen, besonders Sonntag, sonst hätten wir uns das Genick gebrochen auf der elenden Treppe zum Haus.
 Die Amseln haben immer noch nicht begriffen, dass die halben Äpfel für sie sind, ich verstehe es nicht. Sie ernten lieber die Zieräpfel auf dem Baum.
 Seht ihr, alles ordentlich! ;)


Und so sah es am Morgen aus, die Lichter der Stadt leuchten hell herauf, das ist für mich die Vorweihnachtszeit. Obwohl ich ganz ehrlich auf den Schnee verzichten könnte. Es ist nicht einfach hier oben.
Am Montag war der Schnee weg, komplett. Ich konnte es nicht fassen.

Samstag, 9. Dezember 2017

Draußen ist es usselig ...

 Draußen schneit es, ziemlich heftig. Eigentlich wollten wir heute zum Mittelalterweihnachtsmarkt, das lassen wir besser. Statt dessen räumen wir den Dachboden auf - eine sehr befriedigende Angelegenheit! Die Katzen dürfen nicht mit, mit der Stiege kommen sie nicht zu recht. Wir hatten bisher nur eine Katzen, die das problemlos konnte.


Gestern war noch alles grün, heute ist alles weiß. Die Katzen mögen das nicht, der Kleine will überhaupt nicht raus, der Große geht schon, kommt aber bald zurück. Immer im Duett, die zwei. 


 Wir hoffen, dass die neuen Farne und Herbstalpenveilchen gut über den Winter kommen. Zweige haben wir ihnen nun übergestülpt, damit sie es warm haben.
 Lunaria annua hat sich verfärbt, das sieht toll aus.
 Meine Semperviven sind allesamt an die Hauswand gerückt worden, im letzten Winter habe ich keine verloren. Finger gedrückt, das soll auch in diesem Winter so sein.

Was sagt man? Die Schneeglöckchen treiben schon aus. Ein Hoffnungsschimmer am Horizont im grauen Winter. Heute morgen hat schön die Sonne gescheint, die Fotos sind noch auf dem Handy.


... und nun schneit es sich ein, mittlerweile ist es viel mehr. Wunderschön anzusehen, aber wenn ich die Treppe nach unten gehe, ist es schon ein wenig gefährlich, besonders wenn es glatt ist.

Euch wünsche ich ein schönes Adventswochenende!

Donnerstag, 7. Dezember 2017

De Tuinen in Demen - weiße Beete, Teil IV

 Während es draußen isselig ist, möchte ich euch heute den vierten und letzten Teil der Gärten von Demen vorstellen, nämlich die weißen Beete (und einen Rest bunter). Es ist immerhin eine Anregung zum Nachmachen. Leider kann ich euch nicht immer sagen, was es ist. Hier ist ein weißer Pflox mit vermutlich Erigeron zu sehen. Bei Fragen - einfach den Garten anschreiben!



 Lilien in den Beeten - die wollen bei mir nicht so wegen der Wühlmäuse

 Nikotiana



 Von dieser Art der Hecken bin ich sehr begeistert
 Und hier mußte ich bei Durchsicht der Bilder lachen, weil ich mir vorstellte, wie dort eine Wäschespinne aufgespannt wird, während die Gäste flanieren (Asche auf mein Haupt)

 Phygelius (ich hoffe, meiner kommt über den Winter)


Lust auf eine Tasse Kaffee und leckeren Kuchen? Einfach hinfahren.

Dieser Tage kriege ich oft die Krise in meinem Büro. Wenn nicht der Rechner spinnt, so die Telekom das ihre dazu tut. Gestern ging hier gar nichts. Man sieht dann, wie sehr man davon abhängig ist. Kein Telefon, kein Computer. Und darum meine Devise: Alles wichtige auf Listen und die ausgedruckt.